In diesem Bereich finden Sie Informationen Dritter, die wir durch Veröffentlichung ihrer Beiträge auf unserer Homepage gerne unterstützen.

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Jobmesse 18.10.2017 im Kulturbahnhof Idstein von 10-17 Uhr

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder,

nachfolgende Information der Flüchtlingshilfe Idstein e.V. möchten wir unseren Mitgliedern  zur Kenntnis geben. Die im Anhang erbetene Rückmeldung ist auch nach dem 18.09. noch willkommen.


Sehr geehrte Damen und Herren,

viele Flüchtlinge der letzten Jahre werden auf absehbare Zeit in Deutschland bleiben und an unserem Leben teilhaben. Dabei spielt die Integration in Arbeit eine wesentliche Rolle. Sie ist die Anstrengungen wert, die wir alle übernehmen müssen, damit ein gemeinsames Zusammenleben in Frieden möglich ist.

Ein weiteres wesentliches Argument ist der demographische Wandel und die Suche nach geeigneten Auszubildenden und Fachkräften. 

Die ersten Flüchtlinge werden im Oktober die Sprachkundigenprüfung B1 ablegen. Damit sind Sie fähig sich zu verständigen und eine Arbeit aufzunehmen.

Weitere Kurse für B2, die notwendig sind, um eine Ausbildung anzufangen, werden folgen.

Der Flüchtlingsverein Idstein e.V. hat durch seine intensiven Kontakte zu Betrieben und Flüchtlingen die Probleme der Integration in Arbeit intensiv erlebt.

Wir möchten helfen, dass Kontakte zwischen den Beteiligten entstehen, Schwellen abgebaut und Informationen über Fördermittel u.a. weitergegeben werden.

Unserer Initiative wird durch unseren Bürgermeister Herrn Herfurth begrüßt und die Stadt Idstein stellt uns den Kulturbahnhof zur Verfügung.

Mit der Jobmesse möchten wir eine Plattform schaffen, die es ermöglicht alle Beteiligte zusammenzubringen.

Es werden Betriebe/Gewerke erwartet, die sich beteiligen oder nur sich informieren wollen über Förderprogramme u.a. Dabei ist auf jeden Fall „Wirtschaft integriert“, die IHK Wiesbaden, das Jobcenter Bad Schwalbach, die VHS Rheingau-Taunus e.V. und viele mehr.

Wir möchten Sie dazu einladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen, sich zu informieren und auch selber sich vorzustellen. Bringen Sie ihre Kompetenzen und Vorstellungen mit ein. Gern können Sie einen Infostand aufbauen oder selber nur vorbeikommen und ersten Kontakte mit Suchenden und Institutionen knüpfen.

Anbei übersende ich Ihnen unser Anschreiben und die Bitte um baldige Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Schmidt

Stellv. Vorsitzende Flüchtlingshilfe Idstein e.V.
priv. Telefon: +49 (0) 6126  55736
priv. Mobil  : +49 (0) 171 1271014


 

 

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Rheingau-Taunus-Kreis führt Handwerkerparkausweis ein

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Pressemeldung des Rheingau-Taunus-Kreis, Heimbacher Str. 7, 65307 Bad Schwalbach vom 10.10.2014

Seit dem 15. September 2014 können auch die Handwerksbetriebe mit Sitz im Rheingau-Taunus-Kreis den Regionalen Handwerkerparkausweis nutzen. Ermöglicht hatte dies die Zustimmung aller Städte und Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis und des Kreises selbst. „Der Landkreis und seine 17 Städte und Gemeinden hatten schon seit längerem Interesse bekundet, dem Handwerkerparkausweis beizutreten“, berichtet Landrat Burkhard Albers. „Allerdings machte ein Beitritt aus Sicht des Kreises, der Kommunen und der Betriebe nur Sinn, wenn sich auch die Stadt Wiesbaden beteiligt. Nach deren Beitrittsbeschluss Ende letzten Jahres wurde das Verfahren im Rheingau-Taunus-Kreis in Gang gesetzt.“

Die Ausnahmegenehmigung ermöglicht es Handwerkern, an ihrem jeweiligen Einsatzort im eingeschränkten Halteverbot, an Parkuhren und Parkscheinautomaten ohne Entrichtung von Gebühren und ohne Beachtung der Parkhöchstdauer, in verkehrsberuhigten Bereichen sowie in Bereichen mit Parkscheibenpflicht und auf Bewohnerparkplätzen zu parken.

„Mit dem regionalen Handwerkerparkausweis wird vermieden, dass Handwerker bei der Suche nach Parkplätzen Tag für Tag eine Vielzahl von Arbeitsstunden unproduktiv verschwenden“, betont der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden Harald Brandes. „Allein im Rheingau-Taunus-Kreis gibt es in jeder der 8 Städte und 9 Gemeinden eine unterschiedliche Regelung. Zusätzlich können nun Betriebe aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, die überregional tätig sind, seit dem 15. September den im Rhein-Main-Gebiet gültigen Parkausweis nutzen“ zeigte sich der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Harald Brandes, erfreut über die Entscheidung des Landkrieses sowie der Städte und Gemeinden im Kreis.

Der Geltungsbereich des Regionalen Handwerkerparkausweises gilt auch in den Städten Frankfurt am Main, Bad Homburg v. d. H., Darmstadt, Hanau, Offenbach am Main, Rüsselsheim und Mainz sowie die kreisangehörigen Städte und Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Offenbach, Kreis Groß-Gerau, Wetteraukreis, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Landkreis Bergstraße, Rheingau-Taunus-Kreis und Odenwaldkreis. Damit können die Handwerker in der Region Frankfurt RheinMain nahezu flächendeckend den Regionalen Handwerkerparkausweis nutzen.

Wichtig ist: Der Handwerkerparkausweis ist vor allem ein zusätzliches Angebot für diejenigen, die häufig zu Einsatzorten in der gesamten Region unterwegs sind. Er hebt keine auf lokaler Ebene bestehenden Regelungen auf. Einzelgenehmigungen, die nur für das Gebiet der jeweils erteilenden Straßenverkehrsbehörde gelten, bleiben von dieser Vereinbarung unberührt und können weiterhin von den vorwiegend örtlich tätigen Betrieben in Anspruch genommen werden.

Bereits seit dem 01. Juli 2006 existiert der regionale Handwerkerparkausweis erfolgreich. Grundlage hierfür ist eine Vereinbarung, die zwischen allen beteiligten Gebietskörperschaften und mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Darmstadt geschlossen wurde. Dadurch konnte der zeitliche und finanzielle Aufwand für die regional tätige Handwerkerschaft deutlich reduziert werden: Betriebe müssen nicht mehr in jedem Ort in der Region Frankfurt RheinMain, in dem Sie tätig sind, einzelne Ausnahmegenehmigungen beantragen.

„Der Handwerkerparkausweis Region Frankfurt RheinMain kann seit dem 15. September bei den jeweils zuständigen Straßenverkehrsbehörden bzw. Ordnungsämtern in den Städten und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises beantragt werden“, informiert Achim Staab, der von Seiten des Kreises im Rahmen des Projektes Integrierte Verkehrsentwicklung für die Umsetzung des Verfahrens zuständig war. Der Regionale Handwerkerausweis für die Region Frankfurt RheinMain wird von der ivm -Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement in Zusammenarbeit mit den Städten und Landkreisen in der Region Frankfurt RheinMain koordiniert.

Weitere Informationen zum Handwerkerparkausweis und Ihre zuständigen Ansprechpartner vor Ort hat die ivm auf ihrer Homepage unter www.ivm-rheinmain.de/buergerservice zusammengestellt. Für die Ausstellung des regionalen Handwerkerparkausweises fällt für die erste Originalgenehmigung – gültig für bis zu 6 Fahrzeuge - eine Verwaltungsgebühr von 305 Euro an. Jedes weitere Genehmigungsoriginal kostet 161 Euro. Wichtig ist jedoch: In einem geparkten Fahrzeug muss immer ein Genehmigungsoriginal ausgelegt werden. Sollen also mehrere auf der Genehmigung eingetragene Fahrzeuge zeitgleich genutzt werden, sind zusätzlich zu dem ersten Genehmigungsoriginal weitere Genehmigungsoriginale erforderlich.